e-KIX Umfrage bestätigt die Umsatzerwartungen 2010
Posted by Ray in E-Commerce on 26. Januar 2010
Entgegen dem aktuellen Trend des stationären Handels erwartet der Online Handel einen weiter steigenden Umsatz für das Geschäftsjahr 2010. Dies bestätigt eine aktuelle Trendanalyse von e-KIX, die in Zusammenarbeit mit TrustedShops und Tradoria über 700 Unternehmen befragten, die aktiv Online-Handel betreiben. Zwei Drittel der Teilnehmer erwarten demzufolge eine positive Entwicklung ihres Online-Umsatzes. Weitere Informationen sowie den Download des im Januar 2010 erstmalig erhobenen ECC-Konjunkturindex Handel findet man auf der Seite www.ecc-konjunkturindex.de.
Der richtige Magento Hosting Provider
Posted by Ray in E-Commerce on 13. Januar 2010
Wer sich schon einmal mit Magento beschäftigt hat, der weiß wie viele Ressourcen dieses E-Commerce-System benötigt. Es gibt mittlerweile verschiedene Anbieter, die sich auf Magento spezialisiert haben. Hinzu kommen die unendlich vielen Hosting Pakete der großen Anbieter. Bei diesen sollte man schon mindesten einen Managed Server mieten, um genug Leistung für seinen Shop zu erhalten. Wer einen preiswerten und leistungsstarken Provider für einen Magento-Shop sucht, der ist bei Rackspeed bestens aufgehoben. Hier fühlt man sich gut aufgehoben und merkt, dass sich hier intensiv mit dem System Magento auseinandergesetzt wird. Zudem erhält man ein günstiges Hosting-Pakete mit ausgereifetn Support. Die Geschwindigkeit der Magento Software ist durch die richtigen Einstellungen des Servers von ausgezeichneter Qualität. Wer also einen Partner für seinen Magento-Shop sucht und seine Geschäfte erfolgreich abwickeln möchte, der ist bei Rackspeed bestens aufgehoben. Natürlich gibt es noch viele andere Anbieter, bei denen man allerdings meist grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Magento vermissen lässt.
Pangora Kongress 2009 in München
Posted by Ray in E-Commerce on 3. November 2009
Es fing schlechter an, als es endete. Erst habe ich den Flug durch einen Stau um fünf Minuten verpasst und der Anschlussflug hatte eine halbe Stunde Verspätung. Demnach habe ich die Eröffnungsrede leider nicht mitbekommen, was den Tag aber nicht trüben sollte.
Auf der Agenda standen spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen. Einige waren gut andere wiederum von Langeweile geprägt. Die Veranstaltung bietet eine gute Grundlage, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte auszubauen. Die Besucherzahl ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Sehr interessant waren der Beitrag von Prof. Dr. Marc Drüner zu Monetarisierungstrends im Web2.0 sowie die Podiumsdiskussion: Quo vadis E-Commerce? Chancen der Branche in Zeiten der Wirtschaftskrise. Hier stellte sich die Frage, wie sich die Insolvenz von Quelle auf das Versandaufkommen von DHL auswirkt und inwieweit sich die Wirtschaftskrise auf die Zahlen der Big-Player wie Ebay niederschlägt. Aufschlussreich war auch die Erkenntnis über neue Entwicklungen bei Google. Hier insbesondere die Monetarisierung der Produktsuche bei Google-Shopping. Das Thema ist sehr brisant, weshalb es dazu auch einen eigenen Blogeintrag geben wird. Die Abendveranstaltung Pangora-Lounge im Nektar musste leider ohne mich stattfinden. Es bleibt eine Frage der kommenden Agenda, ob ich im nächsten Jahr den Pangora Kongress wieder besuchen werde.
Stickiness - Die Klebrigkeit von Seiten
Posted by Ray in Online Marketing on 7. Oktober 2009
In Fachkreisen bezeichnet die Klebrigkeit von Seiten es auch als Stickiness. Der Begriff kommt, welch ein Wunder in der Webbranche, aus dem englischen und bezeichnet den Zeitraum, wie lange ein User an einer Seite kleben bleibt. Ob eine hohe Stickiness gut oder schlecht ist hängt von dem Inhalt und der Zielsetzung der Seite ab. Möchte man viele Information mittels Fliesstext oder ausschweifenden Dokumenten an den User bringen, so ist eine lange Stickiness-Zeit anzustreben. Nicht in allen Fällen aber führt eine große Aufenthaltsdauer zum gewünschten Erfolg. Dies ist dann der Fall, wenn der Besucher der Seite seine Informationen nicht schnell genug findet und zu lange suchen muss, um den entscheidenden Link zu drücken oder das Produkt in den Warenkorb zu legen, obwohl die Seite nur wenig Inhalt bietet. Das kann an einem unkenntlichen „In den Warenkorb“ Button oder auch an einer schlechte Gliederung der Texte liegen. Kurz um, die Userführung ist nicht sehr vorteilhaft gestaltet. Um solche Seiten herauszufiltern, sind Trackingauswertung bezüglich der Verweildauer oder Stickiness unerlässlich. Nun ist auszuwerten wie das durchschnittliche Verhältnis der Verweildauer mit dem Seiteninhalt im Zusammenhang steht, um sagen zu können ob eine Seite den Nutzer bindet oder eher verwirrt. Hierbei ist der Inhalt, der Zweck, das Nutzerverhalten der Zielgruppe und die Anforderung an die einzelnen Seiten zu ermitteln, und in die Auswertung mit der Stickiness einfließen zu lassen. Wer also denkt, dass eine lange Verweildauer immer positiv anzusiedlen ist, sollte sich vorher seine Seiten genau anschauen. Viel Spass beim Analysieren…
Online-Marketing-Lounge von Michael Jacksons Tod geprägt
Posted by Ray in Online Marketing on 29. Juni 2009
Nach der letzten Online-Marketing-Lounge war zu erwarten, dass die Zahl der Teilnehmer auch drei Monate danach ansteigen würde. Es war wie immer ein gelungener Abend mit vielen illustren und bekannten Gästen aus der Online-Branche. Leider wurde der doch so schöne Abend von der Nachricht über Michael Jacksons Tod überschattet. Schnell machten die Meldungen die Runde und die Spekulationen begannen. Es ist ja auch keine Wunder bei soviel vernetzten Menschen. Es wurde fleißig getwittert und auf einschlägigen Seiten gesurft, bis endgültig von offizieller Michael Jacksons Tod bestätigt wurde. Natürlich waren auch andere Themen an diesem Abend Gesprächsthema, jedoch bekamen wir auf dem Rückweg schwer vom Thema ab und stellten fest, dass mit Michael Jackson ein Stück unserer Jugend gegangen war. Nichts desto trotz gibt es wieder tolle Bilder von Ecato und von den Seonauten zu sehen. Ein großer Dank geht an Webtrekk, die ein doch nicht ganz zum Verdursten geneigten Abend durch Ihre Sponsoring möglich gemacht haben. Ich freue mich sehr auf die nächste Online-Marketing-Lounge in der Hoffnung, dass die eingehenden Nachrichten positiver ausfallen. Für mich persönlich wird es immer der Abend sein, an dem Michael Jackson starb.
Was wird aus dem trustedDialog Siegel
Posted by Ray in Online Marketing on 24. Juni 2009
Das Siegel trustedDialog der Gemeinschaft weniger großer Unternehmen ist zur Zeit ein großes Gesprächsthema. Ob und wie man jedoch als mittelständiges Unternehmen in der Community der sicheren Versender von Email mitmachen kann steht noch in den Sternen. Sicher ist dies ein profanes Mittel Emails als sicher zu kennzeichnen und das Siegel dient dem Nutzer als Anhaltspunkt für die Kommunikation zwischen seinen auserwählten Unternehmen.

Was jedoch passiert mit den anderen verbliebenen, die nicht in den Genuss eines trustedDialog Siegels kommen? Man kann es noch nicht wirklich sagen. Sicherlich wird es in Zukunft bei einigen Firmen die Gütesiegel ausstellen, mit in einem Paket oder als Erweiterung enthalten und käuflich zu erwerben sein. Es ist zumindest zu begrüßen, denn jedes seriöse Unternehmen sollte die Möglichkeit bekommen, seine Emails durch das trustedDialog-Siegel kenntlich zu machen. Sollte nicht jedem dieses Siegel zugänglich sein entsteht leicht der Eindruck einer Wettbewerbsverzerrung gegenüber kleinen Organisationen. Abzuwarten ist auch, ob nicht letztendlich die Email ins Auge sticht und die volle Aufmerksamkeit des Nutzers bekommt, die sich nicht in die bunte Reihe der Email-Listenintegriert.
Beziehungswörter oder was erwartet Google
Posted by Ray in Suchmaschinen on 2. Juni 2009
Eine Seite auf ein oder mehrere Keywords zu optimieren ist heutzutage Gange und Gebe. Was aber erwartet Google außer den Phrasen auf der Landingpage? Um dies herauszufinden gibt es aus dem Google-Labor eine schon von früher etwas in Vergessenheit geratene Funktion. Auf Google Sets können in Beziehung stehende Wörter einer Seite abgerufen werden. So erkennt man welche Element Google auf der Seite bei einem oder mehreren Keywords erwartet und kann diese dementsprechend optimieren. Dass dies natürlich kein Garant für ein gutes Ranking in den Suchmaschinen ist, versteht sich von selbst. Aber es kann in Zukunft ein immer entscheidenderer Faktor werden, um den sich bei Google Vertrauen zu erarbeitet und seine Seite interessant für bestimmte Keywords zu machen. Entscheidend ist natürlich auch die Menge und die Relation der Wörter und Element untereinander. Da Google gewillt ist immer mehr Kriterien mit in die Positionierung und Bewertung von Webseiten mit einfließen zu lassen, kann davon ausgegangen werden, dass Google Sets ein Instrument zur besseren Optimierung werden wird und wenn nicht sogar schon ist.
Scoring - Experience and Networking Day 2009
Posted by Ray in E-Commerce on 17. Mai 2009
Am 14.5.2009 fand in Berlin der Experience and Networking Day unter dem Motto „Eine Branche bewegt sich! – Impulse Trends und Innovationen“ statt. Gastgeber in der Bertelsmann-Repräsentanz Berlin war arvato infoscore. Hauptsächlich drehte es sich um Scoring und Debitoren-Management im Zusammenhang mit dem Datenschutz. Die heißen Diskussionen um den Datenschutz lassen vermuten, dass in diesem Bereich ein Umbruch im Gange ist.
Interessante Referenten kamen von dem Versandhaus Klingel, Buch.de sowie vom Frauenhofer-Institut. Die große Frage lautete, wie man Betrüger im Versandhandel frühzeitig erkennt und mit Mahnkunden umgehen soll und kann. Dabei kommt das Scoring ins Spiel. Das Scoring erlaubt es eine Adresse nach Punkten zu bewertet, um dann entscheiden zu können, wie damit weiter umgegangen wird. Das Scoring geschieht in den meisten Fällen automatisch, da sonst der Aufwand relativ hoch wäre.
Beim Scoring spielen viele Faktoren zusammen und nicht jeder kann es erlauben, für jeden Kunden eine Bonitätsprüfung an die Schufa oder andere Anbieter zu stellen. Es gibt einige Dinge mit denen man Käufer klassifizieren kann. Das profanste Mittel ist natürlich die Adressprüfung, die einem erstmal die Richtigkeit der Adresse bestätigt oder auch nicht. Im nächsten Schritt kann der Warenkorb ausgewertet werden. Wie hoch ist der Bestellwert und welche Artikel enthält er? Gibt es im Unternehmen bestimmte Artikel, welche von potentiellen Betrügern bevorzugt werden, so können diese Auskunft über die Wahrscheinlichkeit eines Betrugsfalls geben. Natürlich kann man Käufer nicht pauschalisieren, nur weil sie ein bestimmtes Produkt kaufen. Durch diese Maßnahmen kann aber selektiert werden, welche Zahlungsarten der Kunde angeboten bekommt oder ob man diese Adresse zur Prüfung weiterleitet. Zur weiteren Bearbeitung der Daten gibt es qualifizierte Unternehmen, die einen Einstufung der Adresse bezüglich Missbrauchs vornehmen kann. Das Fraunhofer-Instituts IAIS hat genau für solche Anforderungen ein komplexes Programm entwickelt, welches viele verschiedene Punkte der Adresse zusammen kommen lässt. Das können das Durschnittseinkommen, die Kaufkraft, die Häufigkeit der Bestellungen und viele weitere Punkte sein.
Das Scoring ist ein sehr tiefgreifendes Thema mit vielen verschiedenen Ansatzmöglichkeiten. Als Händler sollte man zuerst die klassischen Verfahren anwenden, bevor man die eine tiefgreifende Prüfung durchführt. Ob und wie man ein Scoring durchführen sollte, ist je nach Versandhändler sehr individuell. Es kommt auf die Anzahl der Bestellungen, die Zielgruppe, die Waren und die Bestellwerte an. Holt man sich einen Partner für solche Dinge mit ins Boot, sollte natürlich der Kosten-Nutzen-Faktor mit berücksichtigt werden. Mein Fazit ist, jeder sollte zuerst die eigenen Statistiken nutzen, um sich vor Missbrauch zu schützen und dann bei Bedarf weitere Prüfungen von externen Dienstleistern durchführen lassen.



