Archiv der Kategorie E-Commerce
Ein Jahr lang Rückgaberecht auf Schuhe bei javari
Posted by Ray in E-Commerce on 13. Mai 2011
Wie kann man einer so großen Übermacht, wie Zalando es im Modegeschäft darstellt, gegenübertreten? Richtig, mit erweiterten Serviceangeboten oder Nischenprodukten. Der Schuh- und Handtaschenversender javari greit im Bereich Service für Rücksendungen an und bietet seinen Kunden ein unglaublich langes Rückgaberecht von 365 Tagen an. Das sind sage und schreibe 265 Tage mehr als das Rückgaberecht bei Zalando, die immerhin die lange Zeitspanne von 100 Tagen einräumen. Man kann also seinen Taschen, Schuhe und Accessoires ein ganzes Jahr lang wieder zurückgeben. Vorraussetzung ist natürlich eine unbeschädigte und unbenutzte Ware. Es wird sich zeigen, wie lange javari.de dieses Angebot durchhalten kann ohne sich mit den zu erwartenden Rückzahlungen rumschlagen zu müssen. Da hinter der Marke aber das Handelsunternehmen amazon steht, könnte es ziemlich spannend werden inwieweit wir eine Konkurrenz zu zalando erwarten dürfen. Vom ersten Eindruck bietet sich erstmal ein sehr nüchternes Bild und es bedarf noch sehr viel Nachholbedarf, wenn man in diesem Segment Fuß fassen möchte. Weitere Punkte die bei javari den Kunden überzeugen könnten sind eine Tiefpreisgarantie und die Lieferung am nächsten Tag. Wie realistisch oder vergleichbar dieser Service sein wird, werden die ersten Kundenmeinungen zeigen.
Es bleibt abzuwarten, wie sich der Shop javari entwickelt und von den Kunden angenommen wird. Vorerst wird ist es nur ein einfach aufgesetzter Webshop mit zahlreichen Angeboten an Schuhen, Handtaschen und Accessoires. Hier könnte man mit kreativen Ideen oder emotionaleren Shoppingangeboten ein gutes Pendant zu einigen großen Schuhversendern entwickeln. Wir werden die Sache weiter beobachten.
meinfoto.de – keine gute Erfahrung
Posted by Ray in Allgemein, E-Commerce on 13. Januar 2011
Was ist nur los auf der Seite des Leinwanddrucks meinfoto.de? Leider habe ich seit meinem Kauf am 3.1.2011 bis zum heutigen Tag (13.1.2011) keinen Kontakt zu diesen Unternehmen bekommen. Bei meinfoto.de wurden bis dato meine Emails nicht beantwortet und am Telefon kam erst gar kein Kontakt zu Stande. Verfolgt man die Stimmen der letzten Wochen, scheint kein gutes Haar an meinfoto.de zu bleiben. Das witzige ist auch, dass noch fleißig Werbung für meinfoto.de betrieben wird, obwohl anscheinend kein Auftrag innerhalb der damals angegebenen 48h richtig bearbeitet werden kann. Vielleicht treffe ich ja den Geschäftsführer Herrn Philipp Mühlbauer mal in Berlin. Da kann er mir gern einige Fragen zu dem Servicegedanken seines Unternehmens beantworten. Ich denke als Unternehmen sollte man zu allen Dingen, seien Sie auch noch so schwierig, stehen, ansonsten wird der Kunde keine gute Reputation hinterlassen. Bei jedem kann mal etwas schief laufen, jedoch sollte man sich offen gegenüber seinen Kunden verhalten. Eine Information auf der Webseite oder eine rechtzeitige Stellungname hätten mir viel Zeit erspart. Vielleicht überdenkt das Unternehmen irgendwann einmal seine Kommunikationsstrategie, damit die Kunden schon vor ihrer Bestellung über mögliche Liefer- und Konatktschwierigkeiten informiert werden.
Am 18.1.2011 ist habe ich eine Lieferung von meinfoto.de erhalten, ohne das meine drei vorhergehenden Emails beantwortet wurden und ich eine Versandbestätigung oder ähnliches erhalten habe. Da ich die Bestellung vor einer Woche widerrufen habe, habe ich die Sendung auch nicht angenommen. Am gleichen Tag ist die Bestellung storniert und mir das Geld via Paypal zurücküberwiesen worden. Mein einglöster Gutschein von dailydeal wurde wieder aktiviert. Die Lust an meinfoto.de ist mir leider vergangen.
Hier findet man Erfahrungsberichte über meinfoto.de:
http://blog.nf-foto.net/?p=919
http://www.zitterkopf.de/probleme-mit-meinfoto-de/
http://mein-deal.com/forum/erfahrungsberichte/erfahrung-mit-meinfoto-de/
Bildshop online – Hier kauft Deutschland
Posted by Ray in E-Commerce on 14. April 2010
“Hier kauft Deutschland” heißt es ab seid Neustem im Bildshop des Axel Springer Verlags. Die Produktpalette reicht von dem einfachen Gartengerät bis hin zur teuren Technikgeräten, also alles was das Herz eines Bild-Lesers begehrt. In den Top 100 werden Testsieger, Neuheiten und Schnäppchen sowie Bild-eigenen Merchandisingartikel präsentiert werden. Anscheinend sind alle Produkte irgendwie Angebote und genau auf die Zielgruppe zugeschnitten. Der Bildshop soll leicht bedienbar sein und mit Aktionen, wie Liveshopping und Themenwelten die Kunden binden.
“Wir kennen die Bedürfnisse unserer User und Leser. Dieses Wissen, das Vertrauen unserer Leserschaft und unsere hohen Reichweiten nutzen wir nachhaltig dafür, den Bild-Shop als weiteres attraktives Angebot in der digitalen Welt zu etablieren” sagte laut internetwordlbusiness.de Donata Hopfen, Geschäftsführerin von Bild digital.
Durch den Bekanntheitsgrad der Bild wird der Online Shop schnell an Reichweite gewinnen. Die Volksprodukte der Bild haben gezeigt, dass eine hohe Abverkaufsrate durch eine starke Präsents möglich ist. Es bleibt die Frage wie die zukünftige Sortimentspolitik im Bildshop aussehen wird und die Erwartungen der Nutzer erfüllt werden können.
e-KIX Umfrage bestätigt die Umsatzerwartungen 2010
Posted by Ray in E-Commerce on 26. Januar 2010
Entgegen dem aktuellen Trend des stationären Handels erwartet der Online Handel einen weiter steigenden Umsatz für das Geschäftsjahr 2010. Dies bestätigt eine aktuelle Trendanalyse von e-KIX, die in Zusammenarbeit mit TrustedShops und Tradoria über 700 Unternehmen befragten, die aktiv Online-Handel betreiben. Zwei Drittel der Teilnehmer erwarten demzufolge eine positive Entwicklung ihres Online-Umsatzes. Weitere Informationen sowie den Download des im Januar 2010 erstmalig erhobenen ECC-Konjunkturindex Handel findet man auf der Seite www.ecc-konjunkturindex.de.
Der richtige Magento Hosting Provider
Posted by Ray in E-Commerce on 13. Januar 2010
Wer sich schon einmal mit Magento beschäftigt hat, der weiß wie viele Ressourcen dieses E-Commerce-System benötigt. Es gibt mittlerweile verschiedene Anbieter, die sich auf Magento spezialisiert haben. Hinzu kommen die unendlich vielen Hosting Pakete der großen Anbieter. Bei diesen sollte man schon mindesten einen Managed Server mieten, um genug Leistung für seinen Shop zu erhalten. Wer einen preiswerten und leistungsstarken Provider für einen Magento-Shop sucht, der ist bei Rackspeed bestens aufgehoben. Hier fühlt man sich gut beraten und merkt, dass sich hier intensiv mit dem System Magento auseinandergesetzt wird. Zudem erhält man ein günstiges Hosting-Pakete mit ausgereifetn Support. Die Geschwindigkeit der Magento Software ist durch die richtigen Einstellungen des Servers von ausgezeichneter Qualität. Wer also einen Partner für seinen Magento-Shop sucht und seine Geschäfte erfolgreich abwickeln möchte, der ist bei Rackspeed bestens aufgehoben. Natürlich gibt es noch viele andere Anbieter, bei denen man allerdings meist schnell erkennt, dass grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Magento fehlen.
Pangora Kongress 2009 in München
Posted by Ray in E-Commerce on 3. November 2009
Es fing schlechter an, als es endete. Erst habe ich den Flug durch einen Stau um fünf Minuten verpasst und der Anschlussflug hatte eine halbe Stunde Verspätung. Demnach habe ich die Eröffnungsrede leider nicht mitbekommen, was den Tag aber nicht trüben sollte.
Auf der Agenda standen spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen. Einige waren gut andere wiederum von Langeweile geprägt. Die Veranstaltung bietet eine gute Grundlage, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte auszubauen. Die Besucherzahl ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Sehr interessant waren der Beitrag von Prof. Dr. Marc Drüner zu Monetarisierungstrends im Web2.0 sowie die Podiumsdiskussion: Quo vadis E-Commerce? Chancen der Branche in Zeiten der Wirtschaftskrise. Hier stellte sich die Frage, wie sich die Insolvenz von Quelle auf das Versandaufkommen von DHL auswirkt und inwieweit sich die Wirtschaftskrise auf die Zahlen der Big-Player wie Ebay niederschlägt. Aufschlussreich war auch die Erkenntnis über neue Entwicklungen bei Google. Hier insbesondere die Monetarisierung der Produktsuche bei Google-Shopping. Das Thema ist sehr brisant, weshalb es dazu auch einen eigenen Blogeintrag geben wird. Die Abendveranstaltung Pangora-Lounge im Nektar musste leider ohne mich stattfinden. Es bleibt eine Frage der kommenden Agenda, ob ich im nächsten Jahr den Pangora Kongress wieder besuchen werde.
Scoring – Experience and Networking Day 2009
Posted by Ray in E-Commerce on 17. Mai 2009
Am 14.5.2009 fand in Berlin der Experience and Networking Day unter dem Motto „Eine Branche bewegt sich! – Impulse Trends und Innovationen“ statt. Gastgeber in der Bertelsmann-Repräsentanz Berlin war arvato infoscore. Hauptsächlich drehte es sich um Scoring und Debitoren-Management im Zusammenhang mit dem Datenschutz. Die heißen Diskussionen um den Datenschutz lassen vermuten, dass in diesem Bereich ein Umbruch im Gange ist.
Interessante Referenten kamen von dem Versandhaus Klingel, Buch.de sowie vom Frauenhofer-Institut. Die große Frage lautete, wie man Betrüger im Versandhandel frühzeitig erkennt und mit Mahnkunden umgehen soll und kann. Dabei kommt das Scoring ins Spiel. Das Scoring erlaubt es eine Adresse nach Punkten zu bewertet, um dann entscheiden zu können, wie damit weiter umgegangen wird. Das Scoring geschieht in den meisten Fällen automatisch, da sonst der Aufwand relativ hoch wäre.
Beim Scoring spielen viele Faktoren zusammen und nicht jeder kann es erlauben, für jeden Kunden eine Bonitätsprüfung an die Schufa oder andere Anbieter zu stellen. Es gibt einige Dinge mit denen man Käufer klassifizieren kann. Das profanste Mittel ist natürlich die Adressprüfung, die einem erstmal die Richtigkeit der Adresse bestätigt oder auch nicht. Im nächsten Schritt kann der Warenkorb ausgewertet werden. Wie hoch ist der Bestellwert und welche Artikel enthält er? Gibt es im Unternehmen bestimmte Artikel, welche von potentiellen Betrügern bevorzugt werden, so können diese Auskunft über die Wahrscheinlichkeit eines Betrugsfalls geben. Natürlich kann man Käufer nicht pauschalisieren, nur weil sie ein bestimmtes Produkt kaufen. Durch diese Maßnahmen kann aber selektiert werden, welche Zahlungsarten der Kunde angeboten bekommt oder ob man diese Adresse zur Prüfung weiterleitet. Zur weiteren Bearbeitung der Daten gibt es qualifizierte Unternehmen, die einen Einstufung der Adresse bezüglich Missbrauchs vornehmen kann. Das Fraunhofer-Instituts IAIS hat genau für solche Anforderungen ein komplexes Programm entwickelt, welches viele verschiedene Punkte der Adresse zusammen kommen lässt. Das können das Durschnittseinkommen, die Kaufkraft, die Häufigkeit der Bestellungen und viele weitere Punkte sein.
Das Scoring ist ein sehr tiefgreifendes Thema mit vielen verschiedenen Ansatzmöglichkeiten. Als Händler sollte man zuerst die klassischen Verfahren anwenden, bevor man die eine tiefgreifende Prüfung durchführt. Ob und wie man ein Scoring durchführen sollte, ist je nach Versandhändler sehr individuell. Es kommt auf die Anzahl der Bestellungen, die Zielgruppe, die Waren und die Bestellwerte an. Holt man sich einen Partner für solche Dinge mit ins Boot, sollte natürlich der Kosten-Nutzen-Faktor mit berücksichtigt werden. Mein Fazit ist, jeder sollte zuerst die eigenen Statistiken nutzen, um sich vor Missbrauch zu schützen und dann bei Bedarf weitere Prüfungen von externen Dienstleistern durchführen lassen.
Die Ecommerce Conference 2009 in Hamburg
Posted by Ray in Allgemein, E-Commerce on 5. Mai 2009
Eine kurze Zusammenfassung der Ecommerce Conference in Hamburg. Die Location im Steigenberger Hotel in Hamburg hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt. Der Konferenzraum war sehr niedrig, die Ausleuchtung war nicht gerade herausragend und der Vorraum zum Networking war etwas unterdimensioniert. Darüber konnte man locker hinwegsehen, was man über seinen Vordermann nicht gerade sagen konnte, da es keine Bühne gab und man die untersten Zeilen der Präsentationen sowie den Sprecher nur durch Verrenkungen zu Gesicht bekam.

Ecommerce Conference
Der Moderator Frank Puscher eröffnete die Konferenz gewohnt locker. Thomas Lang, Geschäftsführer, carpathia:e-business.competence hielt als Erster sein Referat über aktuelle Trends im Ecommerce, die in Richtung Mass Customizing, Live Shopping und Social Commerce gingen. Herauszuheben war hierbei der Trend des 3D Printing, der es erlaubt nahezu jede Form zu bedrucken. Ansonsten recht gut vorgetragen mit vielen schon bekannten Fakten. Danach wurden Magento, OXID und xt:commerce miteinander verglichen. Ein bisschen einseitig und jede Optimierung der Softwaresysteme. Also eher etwas für jemanden der die Software installiert und denkt damit genug getan zu haben.
Nach einer kleinen Kaffepause folgten Vorträge zum E-Payment im Onlinehandel. Herr Marcus Greven von ClickandBuy erläuterte wie Markterweiterung durch Einsatz von E-Payment-Systemen möglich ist und Zahlungsausfälle vermieden werden können. Durch das darauffolgende Referat kam endlich Stimmung auf. Es ging um das polarisierende Thema Sofortüberweisung. Andrea Anderheggen hat sehr deutlich gemacht, wie Sofortüberweisung funktioniert und die Fragen der Teilnehmer sehr gut beantwortet. Das Thema der Mittagspause war somit vorgegeben und es verfolgte mich noch den ganzen Nachmittag.
Nachdem ich das Mittagessen verspeist hatte und den Besuch der Mini-Fachausstellung wahrgenommen habe, ging es mit wertorientierten CRM durch Incentive-Programme, wie z.B. Webmiles weiter. Ein sehr interessantes und umfangreiches Thema auf das ich in einen anderen Beitrag sicher noch zu sprechen komme. Etwas unbeholfen in Ihren Ausführungen und Antworten dagegen waren die Gründer des Live-Shopping-Portals Preisbock. Herr Thorsten Lückemeier stellte sein Portal edelight.de vor, welches in Zukunft wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die Pressearbeit im Bereich Mode und Lifestyle nehmen wird. Den besten Vortrag an diesem Tag hat Herr Eckert von Bigmouthmedia abgegeben. Als Online Marketing Evangelist erklärte er die denkbare Zukunft der Suchmaschinen und die neue Trends. Herauszuheben ist die Universal Search von Google und die Gewichtung von Social Media Optimization (SMO). Diese Inhalte sind allemal einen extra Post wert. Zum Schluss trat Frau Dr. Kerstin A. Zscherpe in Sachen Rechtsfragen in Erscheinung.
Die Anzahl der Teilnehmer hat sich durch die leicht Überschreitung des Zeitplans zur Mitte des letzten Referats halbiert und ich war auch froh, als ich gegen 18 Uhr aus dem Hotel heraustrat. Ein schöner aufschlussreicher Tag in Hamburg ging zu Ende. Mein Fazit: Das Networking ist etwas zu kurz gekommen, aber ansonsten eine informative Veranstaltung.



