Archiv der Kategorie Social Media
Technik Profis – Bewertung mit Erfahrunsgbericht
Posted by Ray in Social Media on 8. Dezember 2010
Heute möchte ich mal einen kleinen Erfahrungsbericht über die Technik Profis in Frankfurt niederschreiben. Leider ist der Ausgang dieser Geschichte mit dem Shop technik-profis.net noch offen und ich verharre der Dinge die da kommen. Es ging damit los, dass ich mich nun endlich dazu entschlossen hatte mir einen neuen Fernseher zuzulegen. Nachdem man einige Modelle in Betracht gezogen hatte, sollte es dann genau dieser und zwar der einer renommierten Marke sein. Die Recherche dauerte ein paar Minuten und schon hatte ich das Modell erspäht. Leider schien es ein Auslaufmodell zu sein, denn ich habe es nur bei den Technik Profis gefunden. So blieb mir keine andere Wahl als bei den selbsternannten Profis der Technik zu bestellen, in der Hoffnung keinen schlechte Erfahrungen machen zu müssen. Obwohl ich durch einige negative Erfahrungsberichte ein ungutes Gefühl hatte, entschloss ich mich direkt in dem Shop technik-profis.net zu bestellen. Der Bestellvorgang ging ziemlich reibungslos von statten. Leider war die Auswahl der Bezahlarten etwas begrenzt, was mich zu der Zahlart Nachnahme veranlasste. Schnell hatte ich die Bestellung bei den Technik Profis abgeschlossen und bekam eine Email, dass mein Konto erstellt worden war und eine Bestellbestätigung. Genau so, wie man es üblicherweise kennt. Damit war die Sache für mich erledigt und ich warte nur noch auf meinen schönen neuen Fernseher. Leider bekam ich vorerst keine Versandbestätigung, sonder eine Email mit dem Vorschlag für ein neueres Modell. Nun fragte ich mich warum man mir wohl einen anderen Fernseher verkaufen wollte? War man so serviceorientiert, dass der Kunde im Mittelpunkt steht oder hatte man etwa den bestellten Fernseher gar nicht und konnte ihn auch nicht besorgen? Nachdem ich mehrmals per Email mitgeteilt habe, dass es bitte bei meiner Bestellung bleiben möge bekam ich letztendlich eine Auftragsbestätigung. Diese nahm ich kurz zur Kenntnis und habe dabei nicht auf die genaue Modellbezeichnung geachtet, da ich davon ausging, dass alles soweit klar ist.
Schon zwei Tage später bekam ich die Bestellung von den Technikprofis geliefert und freute mich wie ein Schneekönig. Jedoch war meine Freude schnell vergangen als ich den Fernseher auspackte, denn erst jetzt erkannte ich, dass es nicht der Richtige war. Als ich anrief, um den Fauxpas aufzuklären wurde mir erstmal eine Teilschuld unterstellt, so ungefähr als ob man zu blöd zum Gucken ist. Was aber wenn nicht ich den Fernseher angenommen habe? Das Beste war jedoch, dass der Preis dem des eigentlich bestellten Fernsehers entsprach und der Gelieferte jedoch normalerweise weitaus günstiger ist. Nun machte man mir am Telefon verschiedene Angebote für das aktuell gelieferte TV Gerät, die ich dankend ablehnte. Jetzt überlege ich mir, ob es anderen auch so gegangen ist und ob diese Vorgehensweise bei den Technik Profis üblich ist. Zum Glück gibt es ja den guten alten Widerruf im Fernabsatzgesetz, den ich mir auch gleich zum Freund machte. Der Fernseher wurde abgeholt und damit war die Sache für mich erledigt. Nach knapp zehn Tagen hatte ich dann auch mein Geld zurück, jedoch musste ich feststellen, dass die Hinsendekosten von knapp 40,- Euro nicht zurückgezahlt wurden. Diese sind aber gesetzlich vom Händler zu tragen (shopbetreiber-blog) und nach der Falschlieferung auch von der moralischen Seite her. Ich habe den Shop der Technik Profis mehrmals schriftlich darauf hingewiesen, dass Sie mir doch bitte die Hinsendekosten erstatten sollen, was mit der einfachen Aussage, dass dies nicht geht abgetan wurde. Jetzt habe ich meinen Unmut bei mehreren Bewertungsportalen Luft gemacht und habe festgestellt, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Nach kurzer Zeit jedoch wurden alle meine Bewertungen durch höchst positive Berichte und aktualisierter Meinungen nach unten gespült, was mich zu einiger Recherche veranlasst hat. Ich habe festgestellt, dass die Meinungen und Bewertungen in kurzen Abständen und von Personen die sonst keine Aktivitäten auf den Portalen zeigen geschrieben oder aktualisiert wurden. Aber bitte machte euch selbst ein Bild und schaut euch auch bitte mal die weiter unten stehenden Meinungen und Testberichte an. Jetzt warten wir mal ab, wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt.
Fazit
Meine Bewertung fällt nicht gut aus, da heutzutage der Service den Unterschied macht und man nicht gerade kundenfreundlich reagiert hat. Leider kann ich deswegen diesen Shop nicht empfehlen und ich rate jedem bei der Auswahl seines Technik Händlers genau hinzuschauen.
Auf folgenden Portalen findet man Bewertungen, Meinungen und Testberichte zu über technik-profis.net.
http://www.ciao.de/Technik_profis_net__8182666
http://www.qype.com/place/854832-TECHNIK-PROFIS-net-Frankfurt-am-Main
Social Media Manager für Unternehmen
Posted by Ray in Social Media on 8. Oktober 2010
Der Social Media Manager ist heute in jedem Unternehmen ein Muss. Jetzt fragt man sich sicherlich in welchen Unternehmen man einen Manager für die zahlreich sozialen Medien benötigt, jedoch ist diese Frage leicht zu beantworten: In jedem Unternehmen! Sicherlich sollte das Unternehmen im Internet präsent sein, jedoch ist dies nicht unbedingt erforderlich, da trotzdem digital über das jeweilige Geschäft oder Unternehmen gesprochen wird. Aber mal ganz ehrlich, nimmt man heutzutage ein Unternehmen überhaupt ernst wenn es nicht online ist? Wer den Job des Social Media Managers übernimmt hängt nicht selten von der Größe der Firma ab. Einige Big Player beschäftigen natürlich eine ganze Reihe von Social Media Managern, die große Kampagnen entwickeln und die Unternehmenspilosophie geschickt unter die Leute bringen. Andererseits ist es auch der Einzelunternehmer, der selbst die Aufgaben eines Social Media Managers in seinem Unternehmen übernimmt. Dies kann definitiv auch von Vorteil sein, da sich die Interessierten sich dann selbstverständlich noch stärker mit der Unternehmung identifizieren, denn wer kennt nicht gern den Chef „persönlich“.
Der Social Medi Manager ist die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, die in dem Fall eine Community einer Plattform sind. Er muss verstehen, wie man geschickt online kommuniziert und möglichst viel Nutzer für das Unternehmen begeistert. 
Denn nur dann kann eine wirkliche Kommunikation stattfinden und die Firma auch als Empfänger und nicht nur als Sender fungieren. Denn wichtig ist Aktionen durchzuführen und zu agieren, denn wenn man eine Reaktion durchführen muss ist meistens schon etwas wieder geradezubiegen. Der Social Media Manager ist nicht mehr aus einem Unternehmen wegzudenken und wird in den kommenden Jahren die führenden Rolle in Marketing, PR und Vertrieb der Unternehmen spielen.
Ein interessantes Buch zum Thema Reputationsmanagement und Engagement in den sozialen Medien hat der bekannte Social Media Guru Klaus Eck komponiert. In dem Buch “Transparent und glaubwürdig. Das optimale Online Reputation Management für Unternehmen” findet man auch praktische Tipps zur Entwicklung und Umsetzung von Social Media Kampagnen. Wie im Buch beschrieben ist heute die Transparenz der Unternehmen enorm wichtig. Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Leute, die sich mit Social Media Optimierung und online Reputationsmanagement auseinandersetzen.
Markennamen als Benutzerkonto bei Twitter durchsetzen
Posted by Ray in Social Media on 29. April 2010
Was tun wenn ein Benutzername mit meinem Markennamen schon vergeben ist? Wer zu Beginn der Twitter Euphorie zu spät kam, der musste sich oft mit einem Ausweichnamen seiner Marke begnügen. Schon damals versuchte ich einen Markennamen bei twitter durchzusetzen, erhielt aber auf meine unzähligen Support Anfragen keine aussagekräftigen Antworten. Die Qualität und die Schnelligkeiten der Ticketbeantwortung hat sich mittlerweile durch die Vergrößerung des Twitter-Teams drastisch geändert.
Am Twittwoch wurde eine Zahl von 140 Mitarbeitern bei twitter in den Raum geworfen, was allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, aber ungefähr hinkommen dürfte. Also versuchte ich mein Glück erneut ein vergebenes Konto mit dem Markennamen zu übernehmen und siehe da es ist mir relativ schnell geglückt. Wichtig ist vor allem, dass der Nutzer des anderen Benutzerkontos das Bild der Marke irreführt, gegen Richtlinien verstößt oder einen finanziellen Gewinn mit dem Account erzielen möchte. Die genauen Bedingungen zum Markenrecht können unter folgender twitter Seite nachgelesen werden: http://help.twitter.com/entries/18367-trademark-policy. Damit das Benutzerkonto mit dem Markennamen übernommen werden kann, setzt man in seinem Twitteraccount ein Support Ticket mit den entsprechenden Daten auf. Die Daten setzen sich aus dem Firmennamen, dem Kontonamen des zu Übernehmenden als auch dem eigenen Benutzerkontonamen, der Register Nummer der Marke, dem Amt bei der die Marke registriert ist und weiteren Standardangaben, die auf der Markenschutzseite bei twitter nachzulesen sind, zusammen. Nachdem man das Ticket aufgegeben hat, kann man es unter dem Menüpunkt Hilfe unter offene Tickets auf der rechten Seite aufrufen. Je nach Bearbeitungsaufwand dauert es ca. 4-10 Tage bis eine Reaktion auf das Ticket bei twitter erfolgt. Nun kommt es darauf an, ob alle wichtigen Angaben gemacht worden sind oder twitter nähere Informationen einfordert. Sollte twitter das geschützte Warenzeichen anerkennen und das andere Benutzerkonto als Piratenkonto ansehen, erfolgt eine automatische Umstellung des Benutzernamens. Es ändert sich also nur der Benutzername bei twitter, der Rest, wie Tweets oder Passwörter bleiben erhalten.
Bebo vor dem Aus
Posted by Ray in Social Media on 7. April 2010
Nach der Einführung des sozialen Netzwerks bebo in weiten Teilen Europas vor knapp einem Jahr steht das Unternehmen vor dem Scheideweg. Anfang letzen Jahres habe ich über Ausweitung der Plattform bebo in Europa berichtet, doch leider konnte AOL 5 Jahre nach dem Kauf bzw. einem Jahr nach der Internationalisierung nicht die gewünschten Zahlen erreichen. Wie Internet World Business mitteilte, ist laut den Angaben von AOL ist das Unternehmen, dass 2005 für 850 Millionen Euro erworben wurde, nicht mehr tragbar. Das verwundert einen nicht, da die Schlacht der sozialen Netzwerke doch schon lange vor der Einführung der Plattform in andere europäische Länder wie Deutschland oder Frankreich begann und der Bekanntheitsgrad sowie die Nutzerzahlen nicht die gewünschte Größe erreichten.

Die Aussichten stehen also schlecht für bebo und es werden händeringend Interessenten gesucht. Doch wer ist bereit, die von AOL gewünschte Summe zu zahlen, wie hoch diese auch immer ausfallen wird? Es bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung über den Verbleib des sozialen Netzwerks im Mai ausfällt und wer letztendlich für den Erhalt von bebo die Verantwortung übernehmen möchte, oder eben auch nicht.
Xing bietet Profile für Unternehmen an
Posted by Ray in Social Media on 19. April 2009
Einen zusätzlichen Service für Premium-Mitglieder bietet die Business-Plattform Xing seit April dieses Jahres an. Jetzt können nicht nur Personen sich ein Profil erstellen sondern auch Unternehmen. Das in Betaphase befindliche Unternehmensprofil ist für für Premium-
Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugänglich. Mit dieser Funktion kann einfach nach Firmen gesucht werden, Statistiken der Mitarbeiter eingesehen und der passenden Ansprechpartner gefunden werden. Die Produktmanagerin Petra Schwenk berichtet in ihrem Blogpost im Xing-Blog über die Testphase dieser Zusatzfunktion und deren Aufbau. Es sollen vorerst Meinungen der Mitglieder eingeholt werden, um weitere Vorgehens- und Funktionsweisen des Moduls durchzuführen. Eine kleine nette Erweiterung zur Kundenbindung die Xing anbietet.
Community Plattform Bebo jetzt auch in deutsch
Posted by Ray in Social Media on 16. März 2009
Das soziale Netzwerk Bebo startet an diesem Montag gleichzeitig in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Bebo wurde 2005 in England von einem Paar gegründet und 2008 von AOL für 850 Millionen gekauft. Angesichts dieser Zahlen wird einem schon ganz schlecht und man fragt sich ernsthaft, wie diese Summe ausgehandelt werden konnte. Das nenne ich mal einen ordentlichen Exit nach nur 3 Jahren. Respekt!
AOL hat allerding jetzt auch eingeräumt ein “wenig” zu viel bezahlt zu haben und möchten nun mit dem Start in einigen zusätzlichen europäischen Ländern Schadensbegrenzung betreiben. Wer noch nicht genug Profile besitzt und vielleicht zu viel Zeit hat, der wird sich noch weiter verwirklichen können. Witzig finde ich auch, dass man die Domain www.bebo.de zu diesem Zeitpunkt nicht aufrufen kann. Ob diese Domain auch für einige Millionen gekauft wird? Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung der Community Bebo voranschreitet. Wird sich das soziale Netzwerk gegen die anderen spezialisierten Portale wie Xing, MySpace oder Twitter behaupten und sich seinen Platz in Deutschland erkämpfen können? Wir werden es sehen.


