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Social Media Manager für Unternehmen

Der Social Media Manager ist heute in jedem Unternehmen ein Muss. Jetzt fragt man sich sicherlich in welchen Unternehmen man einen Manager für die zahlreich sozialen Medien benötigt, jedoch ist diese Frage leicht zu beantworten: In jedem Unternehmen! Sicherlich sollte das Unternehmen im Internet präsent sein, jedoch ist dies nicht unbedingt erforderlich, da trotzdem digital über das jeweilige Geschäft oder Unternehmen gesprochen wird. Aber mal ganz ehrlich, nimmt man heutzutage ein Unternehmen überhaupt ernst wenn es nicht online ist? Wer den Job des Social Media Managers übernimmt hängt nicht selten von der Größe der Firma ab. Einige Big Player beschäftigen natürlich eine ganze Reihe von Social Media Managern, die große Kampagnen entwickeln und die Unternehmenspilosophie geschickt unter die Leute bringen. Andererseits ist es auch der Einzelunternehmer, der selbst die Aufgaben eines Social Media Managers in seinem Unternehmen übernimmt. Dies kann definitiv auch von Vorteil sein, da sich die Interessierten sich dann selbstverständlich noch stärker mit der Unternehmung identifizieren, denn wer kennt nicht gern den Chef „persönlich“.

Der Social Medi Manager ist die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden, die in dem Fall eine Community einer Plattform sind. Er muss verstehen, wie man geschickt online kommuniziert und möglichst viel Nutzer für das Unternehmen begeistert. social_mediaSocial MediaDenn nur dann kann eine wirkliche Kommunikation stattfinden und die Firma auch als Empfänger und nicht nur als Sender fungieren. Denn wichtig ist Aktionen durchzuführen und zu agieren, denn wenn man eine Reaktion durchführen muss ist meistens schon etwas wieder geradezubiegen. Der Social Media Manager ist nicht mehr aus einem Unternehmen wegzudenken und wird in den kommenden Jahren die führenden Rolle in Marketing, PR und Vertrieb der Unternehmen spielen.

Ein interessantes Buch zum Thema Reputationsmanagement und Engagement in den sozialen Medien hat der bekannte Social Media Guru Klaus Eck komponiert. In dem Buch “Transparent und glaubwürdig. Das optimale Online Reputation Management für Unternehmen” findet man auch praktische Tipps zur Entwicklung und Umsetzung von Social Media Kampagnen. Wie im Buch beschrieben ist heute die Transparenz der Unternehmen enorm wichtig. Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für Leute, die sich mit Social Media Optimierung und online Reputationsmanagement auseinandersetzen.

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Markennamen als Benutzerkonto bei Twitter durchsetzen

Was tun wenn ein Benutzername mit meinem Markennamen schon vergeben ist? Wer zu Beginn der Twitter Euphorie zu spät kam, der musste sich oft mit einem Ausweichnamen seiner Marke begnügen. Schon damals versuchte ich einen Markennamen bei twitter durchzusetzen, erhielt aber auf meine unzähligen Support Anfragen keine aussagekräftigen Antworten. Die Qualität und die Schnelligkeiten der Ticketbeantwortung hat sich mittlerweile durch die Vergrößerung des Twitter-Teams drastisch geändert. twitter_markenschutzAm Twittwoch wurde eine Zahl von 140 Mitarbeitern bei twitter in den Raum geworfen, was allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, aber ungefähr hinkommen dürfte. Also versuchte ich mein Glück erneut ein vergebenes Konto mit dem Markennamen zu übernehmen und siehe da es ist mir relativ schnell geglückt. Wichtig ist vor allem, dass der Nutzer des anderen Benutzerkontos das Bild der Marke irreführt, gegen Richtlinien verstößt oder einen finanziellen Gewinn mit dem Account erzielen möchte. Die genauen Bedingungen zum Markenrecht können unter folgender twitter Seite nachgelesen werden: http://help.twitter.com/entries/18367-trademark-policy. Damit das Benutzerkonto mit dem Markennamen übernommen werden kann, setzt man in seinem Twitteraccount ein Support Ticket mit den entsprechenden Daten auf. Die Daten setzen sich aus dem Firmennamen, dem Kontonamen des zu Übernehmenden als auch dem eigenen Benutzerkontonamen, der Register Nummer der Marke, dem Amt bei der die Marke registriert ist und weiteren Standardangaben, die auf der Markenschutzseite bei twitter nachzulesen sind, zusammen. Nachdem man das Ticket aufgegeben hat, kann man es unter dem Menüpunkt Hilfe unter offene Tickets auf der rechten Seite aufrufen. Je nach Bearbeitungsaufwand dauert es ca. 4-10 Tage bis eine Reaktion auf das Ticket bei twitter erfolgt. Nun kommt es darauf an, ob alle wichtigen Angaben gemacht worden sind oder twitter nähere Informationen einfordert. Sollte twitter das geschützte Warenzeichen anerkennen und das andere Benutzerkonto als Piratenkonto ansehen, erfolgt eine automatische Umstellung des Benutzernamens. Es ändert sich also nur der Benutzername bei twitter, der Rest, wie Tweets oder Passwörter bleiben erhalten.

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Bebo vor dem Aus

Nach der Einführung des sozialen Netzwerks bebo in weiten Teilen Europas vor knapp einem Jahr steht das Unternehmen vor dem Scheideweg. Anfang letzen Jahres habe ich über Ausweitung der Plattform bebo in Europa berichtet, doch leider konnte AOL 5 Jahre nach dem Kauf bzw. einem Jahr nach der Internationalisierung nicht die gewünschten Zahlen erreichen. Wie Internet World Business mitteilte, ist laut den Angaben von AOL ist das Unternehmen, dass 2005 für 850 Millionen Euro erworben wurde, nicht mehr tragbar. Das verwundert einen nicht, da die Schlacht der sozialen Netzwerke doch schon lange vor der Einführung der Plattform in andere europäische Länder wie Deutschland oder Frankreich begann und der Bekanntheitsgrad sowie die Nutzerzahlen nicht die gewünschte Größe erreichten.

Die Aussichten stehen also schlecht für bebo und es werden händeringend Interessenten gesucht. Doch wer ist bereit, die von AOL gewünschte Summe zu zahlen, wie hoch diese auch immer ausfallen wird? Es bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung über den Verbleib des sozialen Netzwerks im Mai ausfällt und wer letztendlich für den Erhalt von bebo die Verantwortung übernehmen möchte, oder eben auch nicht.

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Community Plattform Bebo jetzt auch in deutsch

Das soziale Netzwerk Bebo startet an diesem Montag gleichzeitig in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Bebo wurde 2005 in England von einem Paar gegründet und 2008 von AOL für 850 Millionen gekauft. Angesichts dieser Zahlen wird einem schon ganz schlecht und man fragt sich ernsthaft, wie diese Summe ausgehandelt werden konnte. Das nenne ich mal einen ordentlichen Exit nach nur 3 Jahren. Respekt!
AOL hat allerding jetzt auch eingeräumt ein “wenig” zu viel bezahlt zu haben und möchten nun mit dem Start in einigen zusätzlichen europäischen Ländern Schadensbegrenzung betreiben. Wer noch nicht genug Profile besitzt und vielleicht zu viel Zeit hat, der wird sich noch weiter verwirklichen können. Witzig finde ich auch, dass man die Domain www.bebo.de zu diesem Zeitpunkt nicht aufrufen kann. Ob diese Domain auch für einige Millionen gekauft wird? Es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung der Community Bebo voranschreitet. Wird sich das soziale Netzwerk gegen die anderen spezialisierten Portale wie Xing, MySpace oder Twitter behaupten und sich seinen Platz in Deutschland erkämpfen können? Wir werden es sehen.

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